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Steuerpflichtige mit nicht zugeordneten Einkünften die Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen

 

In der aktuellen Wirtschaftslage sind Wohnsitzverlegegungen aus beruflichen Gründen mehr als üblich, folgender Artikel befasst sich mit einer wichtigen Veränderung des Einkommensteuergesetzes. Diese Veränderung findet bereits Anwendung für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013, in deren vorgesehenen Vorlagefrist wir uns befinden.

Die Modifizierung tratt in Kraft als Folge des Urteils des europäischen Gerichtshofes vom 12.Juli 2012 welches eine spanische Rechtsvorschrift für gemeinschaftwidrig erklärte, weil diese die garantierten Grundfreiheiten beschränkte. Die spanische Rechtsvorschrift, die Steuerpflichtige die Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegten dazu verpflichtete die nicht verrechneten Einkünfte in die Besteuerungsgrundlage Ihres letzten Veranlagungszeitraumes als gebietsansässige Steuerpflichtige einzubeziehen.

So mit Wirkung vom 01.01.2013 im Fall dass Steuerpflichtige die noch nicht zugeordnete Einkünfte haben und Ihren Wohnsitz verlegt haben, wird der neue Unterabsatz 3 des Artikels 14 des Gesetzes 35/2006 angewandt, dieser ist ausschliesslich anwendbar, wenn der Wohnsitz in ein anderes Mietgliedstaat verlegt worden ist, dann haben Steuerpflichtige folgende Möglichkeiten:

  • sämtliche noch nicht verrechnete Einkünfte in die Besteuerungsgrundlage des letzten Veranlagungszeitraumes einzubeziehen
  • die Einkünfte nach dem Veranlagungszeitraum als ob der Wohnsitz nicht verlegt worden wäre, und durch zusätzliche Selbtsveranlagungen des letzten Veranlagungszeitraumes in dem Sie noch gebietsansässig waren ohne Zuschläge, Verzugszinsen oder Sanktionen zu besteuern

Diese Massnahme verhindert eine unterschiedliche steuerliche Behandlung zwischen Personen die Ihren Wohnsitz ins Ausland verlegen und gebietsansässigen Steuerpflichtigen. 


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